Ueli Ackermann Schauspieler, Kabaraettist, Autor, Regissseur
Der Mohn ist aufgegangen Ueli Ackermann Der Mohn ist aufgegangen. Auch Mohna steigt hervor. Dicht an dicht die Ähren prangen, versprühen beide schlicht Amor. Ihr Traum beginnt zu fliessen, denn beide haben Stiel, bald schon kleine Möhnchen spriessen, nach Heirat, Flitter, Liebesspiel. „Schau mir in den Stempel, Kleines!“, gebietet der entflammte Mann. Und darauf sie – im Blick was Feines: „Hab die Ähre!“, nichts wie ran.
Der Mohn ist abgehangen. Und Mohna kurz davor. Schicht für Schicht die Stiele sprangen, Wortgefecht aus vollem Rohr. Ihr Schaum beginnt zu fliessen, ein zornig‘ Kampf um Sieg. Da und dort Schlagbäumchen spriessen, nach Lieb und Trieb der Rosenkrieg. „Scher dich doch zum Teufel; Dickes!“ Gebietet der gekränkte Mann. Gesagt, getan. – Verschmitzten Blickes. Sie bei Teufel Besseres fand.
Ueli Ackermann Schauspieler, Kabaraettist, Autor, Regissseur
Der Mohn ist aufgegangen Ueli Ackermann Der Mohn ist aufgegangen. Auch Mohna steigt hervor. Dicht an dicht die Ähren prangen, versprühen beide schlicht Amor. Ihr Traum beginnt zu fliessen, denn beide haben Stiel, bald schon kleine Möhnchen spriessen, nach Heirat, Flitter, Liebesspiel. „Schau mir in den Stempel, Kleines!“, gebietet der entflammte Mann. Und darauf sie – im Blick was Feines: „Hab die Ähre!“, nichts wie ran.
Der Mohn ist abgehangen. Und Mohna kurz davor. Schicht für Schicht die Stiele sprangen, Wortgefecht aus vollem Rohr. Ihr Schaum beginnt zu fliessen, ein zornig‘ Kampf um Sieg. Da und dort Schlagbäumchen spriessen, nach Lieb und Trieb der Rosenkrieg. „Scher dich doch zum Teufel; Dickes!“ Gebietet der gekränkte Mann. Gesagt, getan. – Verschmitzten Blickes. Sie bei Teufel Besseres fand.